Natursteine

 

Natursteine sind unsere geologischen Zeitzeugen!

 

Kein Wunder, dass Basalt, Granit, Kalk- und Sandstein, Marmor, Schiefer, Travertin und Quarzit zu den ältesten und haltbarsten Baumaterialien gehören, die wir kennen.

Vom vorchristlichen Rom bis ins dritte Jahrtausend - Natursteine haben bezüglich Schönheit und zeitlose Eleganz keine grosse Konkurrenz. 

 

Sprechen wir über die Reinigung von Natursteinen - egal ob man Marmor reinigen, Basalt reinigen, Granit reinigen, Kalkstein reinigen, Sandstein reinigen oder Schiefer bzw. Travertin reinigen will - dann sollte man mit dem nötigen Respekt an die "Sache" herangehen. Denn man kann alles falsch machen - aber auch alles richtig!

 

Im Laufe der Zeit können sich unterschiedliche Verschmutzungen auf einem Naturstein ablegen (oder von innen bzw. unten durch seine Querkapillaren herausgedrückt werden): Allgemeine Verschmutzungen, grüne Vermoosungen, Wasserflecken, Kalk- und Kalziumkarbonatausblühungen aber auch undefinierbarer Weissschleier (üblicherweise Zementschleier oder eingehafteter Baustaub), der meist auch in den Fugen sitzt.

 

Den grössten Fehler, den man nun machen kann: Natursteine mit Wasserhochdruck reinigen!

Denn nun geht das warme Wasser mit der ursprünglichen Verschmutzung - nehmen wir Zementschleier als Beispiel - eine unangenehme, pastöse Verbindung ein, die durch den hohen Wasserhochdruck dann auch noch zu allem Übel in den Stein hineingedrückt wird.

Danach trocknet das Wasser zwar ab und es sieht zunächst leidlich besser aus, aber die pastöse Materie, die man sich in den Stein hineingearbeitet hat, drückt sich der Naturstein nach einigen Tagen wieder an die Oberfläche. Abgesehen von der "Schweinerei", die man beim Wasserhochdruckstrahlen verursacht hat, ist das Reinigen mit Wasser (und auch allen anderen Flüssigkeiten) meist ein Nullsummenspiel!

 

Nun begehen die meisten Anwender prompt den nächsten Fehler: Mit der Grundmotivation "Jetzt erst recht!" gehen sie nun auf alle Viere und schrubben mit harter Bürste und "Reinigungslösung" oder "Seifenlauge" kreisförmig - weil man ihnen das im Baumarkt so gesagt hat - die pastöse Materie wieder in den Stein hinein.

Das Ergebnis nach diesem zweiten Reinigungsgang sieht noch grausamer aus, denn die pastöse Materie hat inzwischen Schleifmittelkonsistenz bekommen und beschädigt durch die kreisförmige Bürstenvergewaltigung die Oberschicht des Natursteins, der dadurch in der Zukunft noch schneller verschmutzt.

 

Nun kommt das zwangsläufige Finale der Naturstein-Misshandlung: Da Wasserhochdruck und Schleifbürste nicht gewirkt haben, wird im Internet nun nach Totschlag-Chemie gefahndet. Von dem Märchen, dass man der oberflächlichen Verschmutzung eines Natursteins mit der großen "Chemiekeule" zu Leibe rücken kann, lebt eine ganze Branche von Herstellern und Dienstleistern hervorragend, obwohl keiner von ihnen verstanden hat, daß man mit einem Naturprodukt nicht so umgehen kann.

 

Im schlimmsten Fall kommt jetzt basische Chemie zum Einsatz. Der Naturstein setzt sich nun völlig zu (bildlich gesprochen hört er auf zu atmen) und gibt dem ursprünglich schönen Naturstein mit dem mitgelieferten Glanzpolisher (ebenfalls harte Chemie) eine katastrophale "Speckschwarten"-Optik. Spätestens dann hat man seinem lieb gewonnenen Naturstein den finalen Todesstoß versetzt.

Alternativ werden auch saure Reiniger angeboten - also Salzsäuredünnung oder Phospor - womit man sich seinen Naturstein so stark verätzt, dass er nicht mehr zu retten ist.

 

Lassen Sie das bitte alles hinter sich!

Vergewaltigen Sie Ihren teuer bezahlten Naturstein nicht mit archaischen Reinigungsmethoden aus dem 19. Jahrhundert und arbeiten Sie nicht gegen Ihren Naturstein, sondern arbeiten sie mit ihm und nutzen Sie seine besonderen Eigenschaften für die Reinigung.

 

Beginnen Sie zu verstehen, daß die meisten angesprochenen Verschmutzungen lediglich grob auf der Oberfläche anhaften und noch keine atomare Verbindung mit dem Naturstein aufgebaut haben. Diese Verschmutzungen sind nichts anders als unerwünschte Materieformen und die müssen vom Stein entfernt, gelöst bzw. herausgestrahlt werden. Lassen Sie sich nicht weiter auf das Märchen ein, dass man mit Wasser, Bürste oder aggressiver Chemie zusätzliche Materie in den Naturstein hineinarbeiten kann und es dabei zu einer Verbesserung bekommt. Denn das ist in der Regel nicht der Fall.

 

Wechseln Sie bei der Reinigung Ihrer Natursteine - egal ob Terrasse, Hauseingang, Innenwand, Mauer, Fassade oder Schwimmbad - zum Eisstrahlen, der zeitgemässen Reinigungstechnologie des dritten Jahrtausends!

 

Für Sie zur Einstimmung hier ein paar Vorher-Nachher-Impressionen aus abgewickelten Projekten.

 

 

 

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